Fragmente von Geschichten über König Enzio 52

Stanislaw Barszczak, Odyssee von Henry (Akt II)

(Goceano auf der Insel Sardinien; Cremona, eine Stadt in der Lombardei; d ‘ Agliano, in der
Nähe von Asti, Italia)

Immer lang und dunkel waren die Schatten der Nacht, erstellt von den Kämmen der Berge der Goceano. Dieser Spitzen enthalten in leuchtenden Farben, die die jüngsten Ausbrüchen der
Klarheit nach ihrem Leben an diesem Tag geworden wurden, warm und Leben spendende Sonne bereits hinter den riesigen Berg verborgen ist. Der Schatten entwickelt allmählich in einen schwarzen Mantel der Dunkelheit und der große plötzlich, wie wenn Sie nicht, wo Sie wissen, den Turm der Burg von Burgos, bekannt für eine lange Zeit unter dem Namen “Goceano” anzeigen.
Bereits einen großen Teil der Dunkelheit packte sie in seine Klauen diese die einzige Ansicht. Nur eine Leuchten, wie eine schöne Lichter unter die dunkle Nacht, zertifizierte, dass mindestens eine Kammer des Schlosses gelebt wurde. Sie können einen Blick geben gegen ihren festen Mauern zu überwinden, jemandem aussehen, würden Sie jemand in der Mitte sehen, die zur Jungfrau Maria, Gottes Mutter,  zum Gebet inbrünstig gewidmete, Frau unbestimmten Alters, vollständig bekleidete. Sie hatte auf den Kopf einen dicken schwarzen Schleier. Aber wenn der Fall konnten wir etwas in unserem kalten Herzen suchen, dann plötzlich wir finden, dass mit der Kälte immer Frost, da wurde auf der Außenseite war eine Dichte Finsternis. Eine Schlosses Form war allein mit ihr Denken. Die einzige Person, die auf dem Frachter warnen konnte, ein Mädchen war, das das Geld für die Durchführung der Verpflichtung der Mägde hatte. Was andere im Haltung der Frauen in Schwarz war? Sie ließ hier das Fenster gezwungen, aus dem man das ganze Tal sehen können: Tal der Tirso, das oft herzzerreißende Antliz der Landschaft hatte. Sie empfand, dass geht ihr Leben weg, die schrittweise jeden Tag auf der Innenseite des Gebäudes übergeben wurde. Wer war diese Frau ist dünn, wie Medusa? Es wurde einfach ein zeitgenössischer Hoheitsrechte Herrscher der zwei Königreiche: Torres und Gallura. Warum Alter fang sie an, trotz solcher Rechte? Dieses Wissen es muss den großen Sprung in der Zeit für die ersten Jahre des 13. Jahrhunderts geben.

  1. Der Triumph von Kaiser Frederick II in Cremona (November 1237)

Ende April 1220 ließ Friedrich seinen Sohn Heinrich in Frankfurt gegen den Willen einer starken Adelsopposition zum König der Römer wählen. Im Gegenzug musste er den deutschen Bischöfen eine Reihe von Regalien zugestehen; diese wurden in der Confoederatio cum principibus ecclesiasticis festgelegt. Honorius erkannte diese Wahl nicht an und sprach Heinrich auch den sizilianischen Königstitel ab. Friedrich brach im August nach Italien auf. Seine Kaiserkrönung erreichte er gegen das Versprechen, zwar Sizilien und das Reich zu regieren, Sizilien aber
lediglich mit der Legitimation durch das Erbe seiner Mutter und nicht durch den Kaisertitel. Während Friedrich das sizilianische Königreich einer machtvollen Zentralgewalt unterwirft,
kümmert er sich um deutschen Landen nur aus der Ferne. Dort verläuft die Entwicklung denn auch entgegengesetzt: Der lebensfrohe, kunstsinnige und für Neues aufgeschlossene König Heinrich fördert die Patrizier in den deutschen Städten, die gegen den Widerstand der Territorialherren Bürgermeister und Stadträte wählen. Aber die Fürsten wehren sich dagegen und zwingen den zwanzigjährigen König auf zwei Hoftagen im Frühjahr 1231, ihnen dieselben Privilegien einzuräumen, die Friedrich II. vor elf Jahren den Kirchenfürsten zugestand, um
sie für die Wahl seines Sohnes zu gewinnen. Und den Stadtbürgern wird ausdrücklich verboten, eigenmächtig Selbstverwaltungsorgane einzusetzen. Aufs Höchste alarmiert, zieht der Kaiser im September 1231 ohne Heer, aber mit einem ebenso prächtigen wie exotischen Gefolge nach Ravenna, um dort einen Reichstag abzuhalten. Weil sich die lombardischen Stadtstaaten – wie schon vor fünf Jahren – unter der Führung Mailands gegen ihn zusammenschließen, trifft er
König Heinrich erst im Mai 1232 im Friaul – wo ihm nichts anderes übrig bleibt, als die Anordnungen seines Sohnes zu bestätigen. Damit wird die Landesherrschaft der Fürsten zwar nicht erst geschaffen, aber der Kaiser akzeptiert sie notgedrungen, obwohl er damit die Reichsregierung entscheidend schwächt. Uneinsichtig hält König Heinrich an seiner fürstenfeindlichen Politik fest. Dadurch kommt es in in deutschen landen zu immer heftigeren Auseinandersetzungen. Schließlich bringt er auch noch den ohnehin leicht erregbaren Papst gegen sich auf: Gregor IX. organisierte die Inquisition 1231 als Zentralbehörde, führte die bis dahin nur regional geltende Todesstrafe für Ketzerei ein und beauftragte vor allem Dominikaner und Franziskaner mit der Überführung mutmaßlicher Häretiker. Konrad von Marburg, der päpstliche Inquisitor in Deutschland ging dabei so fanatisch vor, dass er nach zwei Jahren im Juli 1233 von aufgebrachten Rittern erschlagen wurde. Als König Heinrich versucht, die Exzesse durch einen im Februar 1234 verkündeten Landfrieden einzudämmen, wird er vom Papst gebannt. Um seinen Vater daran zu hindern, ihn zur Rechenschaft zu ziehen, schreckt Heinrich nicht davor
zurück, sich mit den lombardischen Städten gegen den Kaiser zu verbünden. Diesmal aber hält niemand Friedrich davon ab, im Frühjahr 1235 von Foggia aus im Norden, in Richtung der Parteien Deutsch, seine Familie zu reiten. “Er zog einher in großer Pracht, wie es der kaiserlichen Würde geziemt. Ihm folgten Wagen, beladen mit Gold und Silber, mit Byssusgeweben und Purpur, mit Gemmen und kostbarem Gerät. Er kam mit vielen Kamelen und Dromedaren, mit Affen und Leoparden, er führte zahlreiche, vieler Künste kundige Sarazenen und Äthiopier mit sich, die sein Gold und seine Schätze bewachten.” Als der Kaiser naht, wird König Heinrich von den meisten seiner Anhänger im Stich gelassen. Weinend wirft er sich seinem Vater zu Füßen. Erst als einer der umstehenden Fürsten den Kaiser ersucht, die beschämende Szene zu beenden, darf Heinrich sich erheben. Zornig hält Friedrich ihm den Verrat vor. Dann setzt er ihn ab und verurteilt ihn zu lebenslanger Gefangenschaft.

Isabella von Brienne war kurz vor der Abreise Friedrichs bei der Geburt ihres Sohnes Konrad im Alter von siebzehn Jahren gestorben.(Nachrichten aus dem Internet) Die Krone von Jerusalem gebührt jetzt also Konrad. Aber dessen Vater gibt sich nicht mit der Rolle eines Regenten zufrieden, sondern krönt sich am 18. März 1229 in der Grabeskirche selbst zum König von Jerusalem. Als der Kaiser sechs Wochen später nach Akkon reitet, um sich nach Brindisi einzuschiffen, bewerfen ihn von der Kirche aufgestachelte Christen trotz des erfolgreichen Abschlusses des Kreuzzuges mit Küchenabfällen. Vierzehn Monate lang sträubt sich Papst Gregor IX., den Kaiser vom Bann zu lösen. Er versucht, die mit dem Sultan getroffenen Abmachungen schlechtzureden und unternimmt wohl auch kaum etwas gegen das Gerücht, Friedrich sei mit einem Harem aus dem Orient zurückgekommen. Erst am 28. August 1230 sieht er sich zum Einlenken gezwungen, und vier Tage später empfängt er Friedrich in Anagni. Nach der Beseitigung lokaler Willkürherrschaften formt Friedrich II. aus seinem sizilianischen Königreich einen zentral geführten säkularisierten Beamtenstaat. Um das Recht zu vereinheitlichen, erarbeiten vierzig Juristen unter der Leitung von Petrus de Vinea 1230/31 in Melfi das
erste staatliche Gesetzbuch Europas (Konstitutionen von Melfi). Allerdings käme  Friedrich nicht auf die Idee, seine eigene Herrschaft gesetzlich einzuschränken. Palermo gilt zwar als Hauptstadt des Königreichs, aber Friedrich hält sich nur selten in der sizilianischen Metropole auf. Er ist fast
ständig unterwegs. Am liebsten residiert er in Apulien. Der gesamte Hofstaat begleitet ihn dabei. Dazu gehören nicht nur Berater, Sekretäre, Leibwachen und Bedienstete, sondern auch sarazenische Gaukler, Musikanten und Tänzerinnen. In Foggia hält Friedrich Affen, Leoparden, Löwen, Kamele, Dromedare und Elefanten. Am 15. Juli 1235 feiert der vierzig Jahre alte Kaiser in Mainz Hochzeit mit Isabella, der einundzwanzigjährigen Schwester des englischen Königs Heinrich
III. Wie die beiden vorangegangenen Eheschließungen ist auch diese Verbindung politisch motiviert: Der Staufer söhnt sich mit dem englischen Königshaus Plantagenet und den damit verbündeten Welfen aus. Im Mai 1237 wird Friedrichs neunjähriger Sohn Konrad (IV.) zum neuen König gewählt. Er bleibt in deutschen Landen zurück, als der Kaiser im Sommer gegen die lombardischen Städte in den Krieg zieht.

Cremona ist eine Stadt in der Lombardei, Italien, am linken Flussufer des Po inmitten der Po-Ebene. Cremona wurde 218 v. Chr., also im gleichen Jahr wie Placentia (Piacenza), von den Römern als Vorposten gegen die gallischen Stämme gegründet. Es wurde 190 vor Chr. mit 6000 neuen Siedlern verstärkt und bald eine der blühendsten Städte Norditaliens. Wahrscheinlich bekam die Stadt 90 v. Chr. die Rechte eines Municipiums. Nach der zweiten Schlacht von Bedriacum im Jahr 69 wurde Cremona von den Truppen des zukünftigen Kaisers Vespasian eingenommen und zerstört, wobei nur der Tempel der Mefitis stehenblieb. Vespasian ordnete den sofortigen Wiederaufbau an, aber die Stadt erlangte nicht wieder ihren alten Wohlstand. Von den Langobarden unter Agilulf wurde sie 605 abermals zerstört, 615 wieder aufgebaut und von langobardischen Herzögen regiert. Im 9. Jahrhundert scheinen die Bischöfe von Cremona erhebliche weltliche Macht erlangt zu haben. Die Kommune Cremona wird erstmals in einem Dokument von 1098 erwähnt, mit dem die Stadt ein Territorium mit der Bezeichnung Isola
Fulcheria
von der Markgräfin Mathilde von Tuscien
 als Lehen bekam. Die neuen Besitzungen musste es in mehreren Kriegen gegen die benachbarten Kommunen verteidigen. Im Krieg des Lombardenbundes gegen Friedrich Barbarossa trat Cremona, nachdem es an der Zerstörung Cremas 1160 und Mailands 1162 beteiligt gewesen war, schließlich dem Bund bei, nahm aber nicht an der Schlacht von Legnano teil. In den Auseinandersetzungen zwischen Guelfen und Ghibellinen stellte sich das traditionell kaisertreue Cremona auf die Seite der Ghibellinen und fügte Parma 1250 eine entscheidende Niederlage zu. Die schönsten Gebäude Cremonas stammen
aus dieser Zeit. 1206 den kommunalen Palast an der Kathedrale gebaut kurde. Der Kaiser gewährt viele Privilegien nach Cremona, Zeugen diese unterstützte Politik erst in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts im Besitz der Gemeinde: die Politik von Frederick Barbarossa
gegen die Creme und Mailand eingehalten, aber immer Teil der Lombard Liga in 1167, eine Rolle des Vermittlers zwischen dem Kaiser und der gemeinsamen und kein Soldat Cremonese kämpfte in der Schlacht von Legnano 1176 übernommen hat. Immer gekennzeichnet durch gegenseitige Unterstützung und Loyalität waren die Beziehungen zwischen Cremona und Friedrich II., Enkel des Barbarossa: die Stadt war das kaiserliche Heer in Kämpfe gegen ich Comuni Lombardi und veranstaltet mehrmals den Kaiser und seinen Hof anlässlich der seine häufigen Aufenthalte.
Nach dem Tod des Kaisers 1250 für die Stadt lange Machtkämpfe zwischen den Fraktionen Guelph und Ghibelline gegen, die bis 1334 andauerte begann. Der Anspruch Friedrichs auf die Lombardei und Mailand läutete die letzte heiße Phase im Konflikt zwischen dem Kaiser und der Kurie ein, die stark eschatologische Züge trug. 1236 erklärte Friedrich II. den Reichskrieg
gegen die Kommunen. Die Lombarden wollten ihren Bund nicht, wie vom Kaiser gefordert, auflösen. Bis in den Herbst 1237 erreichte keine der beiden Kriegsparteien eine militärische Entscheidung.

Die lombardischen Städte stellten ein Heer auf, mit dem sie zunächst defensiv agierten. Sie manövrierten zwischen den Flüssen und Bergen, um das kaiserliche Heer daran zu hindern Städte zu belagern oder sogar einzunehmen und ließen sich jedoch auf keine Schlacht ein. Diese hinhaltende Strategie ging im ersten Kriegsjahr auf. Im Jahr 1237 war die Stadt Mantua auf die Seite des Kaisers übergetreten. Dieser versammelte im September sein Heer bei dieser Stadt. Dazu gehörten Verstärkungen aus dem deutschen Reichsgebiet (2.000 Ritter) sowie angeblich
7.000 sarazenische Bogenschützen aus Apulien. Von dort aus zog er nach Norden, mit dem Ziel Brescia einzunehmen. Demgegenüber bezog das lombardische Bundesheer durch Flussläufe gedeckte Stellung bei Maniero, so dass Friedrich II. nichts anderes übrig blieb, als gegenüber den Lombarden Stellung zu beziehen und fast bis zum Jahresende abzuwarten. Es kam zu ergebnislosen Verhandlungen, in denen auch Papst Gregor IX. auf eine Verständigung drängte. Im November 1237 entließ Friedrich II. die Kontingente der reichstreuen Städte und
zog mit seinem Heer nach Südwesten über den Oglio. Für die Lombarden schien es so, als wäre der Feldzug beendet und der Kaiser würde sich auf dem Weg in seine Winterquartiere bei Cremona befinden. Darum brachen auch sie ihre verschanzte Stellung ab und marschierten nach Westen in Richtung ihrer Heimatstädte. Tatsächlich war Friedrich II. jedoch jenseits des Flusses sofort nach Norden gezogen, um das lombardische Bundesheer abzufangen und endlich zur
Schlacht zu stellen. Am Morgen des 27. November griff das kaiserliche Heer das Lager der Lombarden südlich von Cortenuova (südöstlich von Bergamo) an. Die Vorhut der kaiserlichen Truppen überraschte die Lombarden und band die Bundestruppen, bis das Hauptheer eintraf. Dabei stießen die Ritter die gegnerischen Reiter nur vom Pferde und überließen es den nachfolgenden Fußsoldaten die Gegner zu überwältigen und gefangenzunehmen. Eine solch enge Kooperation von Berittenen und Fußsoldaten war eher unüblich im Mittelalter, erwies sich jedoch als effektiv. Schon in dieser ersten Phase des Kampfes erlitten die lombardischen Truppen größere Verluste und flüchteten panikartig. Die restlichen lombardischen Truppen sammelten sich zunächst um den Fahnenwagen (carroccio) oder verschanzten sich in Cortenuova. Dort leisteten sie den kaiserlichen Truppen erfolgreich Widerstand. Nach einigen Quellen wurden nun die sarazenischen Bogenschützen eingesetzt, ohne jedoch die Lombarden überwinden zu können. Kaiser Friedrich II. befahl seinen Kämpfern in voller Rüstung zu ruhen, um die Schlacht am folgenden Morgen fortzusetzen. Doch bereits in der Nacht setzten sich die Lombarden ab, wobei
noch einmal viele von ihnen auf der Flucht umkamen. Am Morgen besetzen die kaiserlichen Truppen das lombardische Lager. Die Stärke beider Heere lässt sich nur schätzen, da mittelalterliche Chronisten entweder gar keine Angaben machen oder zu starken Übertreibungen neigen (ähnlich wie antike Historiker).Der kaiserliche Vertraute Petrus de Vinea nennt für das kaiserliche Heer bei Beginn der Schlacht 10.000 Kämpfer, was wahrscheinlich alle Kombattanten einschließt und bedeuten würde, dass das kaiserliche Heer zu Beginn des Feldzuges noch stärker gewesen war. Der lombardische Städtebund hatte für das gemeinsame Heer in einem Vertrag aus dem Jahre 1231 einen Gesamtumfang von 10.000 Fußsoldaten, 3.000 Rittern und 1500
Bogenschützen festgelegt. Es ist jedoch fraglich, inwiefern dieser Soll-Bestand am Ende des Feldzuges im November noch gegeben war. Bei ihrer panischen Flucht ließen die mailändischen Truppen sogar ihren Fahnenwagen zurück, der anschließend auf Befehl des Kaisers durch die Straßen Cremonas, der alten Rivalin Mailands (die zudem mit dem Kaiser verbündet war), gezogen wurde. Gewaltigen Eindruck erweckte das Spektakel schon dadurch, dass der Wagen von einem Elefanten gezogen wurde; auf dem Wagen befand sich auch der vornehmste Gefangene Friedrichs, Petrus Tiepolo, Sohn des Dogen von Venedig und gleichzeitig Podestà von Mailand. Friedrich II. sah sich auf dem Höhepunkt seiner Machtstellung, zumal der Bund bald in Verhandlungen mit dem Kaiser eintrat; diese scheiterten aber schließlich, da der Kaiser das
Friedensangebot Mailands ablehnte. Friedrich ließ auch den Fahnenwagen symbolträchtig auf dem römischen Capitol aufstellen und zugleich in einem begleitenden Sendschreiben seinen Sieg verkünden. Ein großer, auf fünf Säulen ruhender Marmorarchitrav trug drei Distichen: Der Kaiser hat über seine Feinde triumphiert, die Würde der ruhmreichen Stadt Rom wurde gepriesen, ebenso wie der Kaiser seiner Liebe zur ewigen Stadt Ausdruck verlieh; selbst Kardinäle nahmen
an der Einweihungszeremonie teil. Dieses Vorgehen muss Papst Gregor IX. zutiefst verärgert haben, da der Kaiser damit den päpstlichen Hoheitsanspruch auf Rom ignorierte (allerdings hatten schon vorher verschiedene Kaiser auf die Zugehörigkeit Roms zum Imperium bestanden). Friedrich hatte außerdem Kontakte zu stadtrömischen Kreisen aufgenommen, womöglich plante er sogar langfristig die Einbindung der Stadt in das Reich und somit eine Anknüpfung an das antike Imperium Romanum.Frederick feierte es mit einem Triumph in Cremona in der Weise eines antiken römischen Kaiser mit den aufgezeichneten Carroccio (später an die Gemeinde von Rom gesendet) und mit einem Elefanten. Des Kaisers gelbe Banner mit den römischen Adler schwebte
empor, während von Holzturm auf der Elefant wieder Trompeter machten den Triumph des neuen Divus Caesar Augustus bekannt. Der Kaiser selbst erklärte den Römern, dass sein Triumph eine Umkehrung zur ursprünglichen römischen Form war. Der Rausch dieser exotischen, Heide- Römisch, sicherlich die meisten unchristlich, Feier des Sieges, markierte einen Wendepunkt in Friedrichs Leben. Alle die herrlichen römischen Titel, die er, wie seine Vorgänger trugen, wurden
gerechtfertigt. Die leere Formel, verwendet Handlungen, “Imperator Invictus,” plötzlich meinte einmal gemeint hatte es der alten. -Die Notwendigkeit der transzendentalen Interpretation war er nun im wörtlichen Sinne nackt: FELIX VICTOR AC TRIUMPHATOR. Die Schattierungen von Rom, die Römer und ihre Caesars Blut gekostet hatte: sie fingen an, wieder umrühren und im
Fleisch einmal mehr; sichtbar ein echter Hauch der Antike, nämlich durch das Leben selbst. Der Kaiser wies jede mögliche Klage für Frieden, sogar von Mailand zurück, das eine große Geldsumme gesendet hatte. Diese Nachfrage des Gesamtauslieferung angetriebenen weiteren Widerstands von Mailand, Brescia, Bologna und Piacenza und im Oktober 1238 er wurde gezwungen, um die Belagerung von Brescia aufzuwerfen, im Verlauf deren seine Feinde erfolglos versucht hatten, ihn gefangenzunehmen.

 

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